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Logo „Klasse! Wir singen“: © Singen e.V. ; Verwendung mit freundlicher Genehmigung durch Singen e.V.

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Drei Jahre sind wie...

... im Flug vorbei.
Wir erinnerten uns noch sehr genau, wie wir vor drei Jahren zum zweiten Mal ein großes Projekt mit unseren Schulkindern angingen: „Klasse! Wir singen“ zurück in NRW. Und dieses Jahr 2019 war seitdem wieder das dritte Jahr, es wurde also wieder Zeit.

So erklärten sich schnell einige der noch an unserer Schule verbliebenen und sich erinnernden Lehrenden bereit, den Kindern unserer Schule diese Möglichkeit anzubieten. Die Vorbereitungen starteten bereits im Herbst 2018, um dann jetzt im Juni 2019 nach Dortmund zum Liederfest zu fahren. Im Gepäck sehr viel Freude und Stimmengewalt: Die Stimmkraft von 107 der Kinder unserer Schule!

Hier einige Eindrücke unseres spannenden Tages, dem 15. Juni 2019.

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„Klasse! Wir singen“ ist...

... groß!

Singen verbindet, rückt aber leider in schnelllebigen Zeiten zusehend in den Hintergrund. Das erkannte der braunschweiger Domkantor Gerd-Peter Münden schon früh. Er gab sich damit aber nicht zufrieden, sondern wollte etwas daran ändern und rief bereits 2007 das erste Mal ein großes Liederfest aus. Hier singen möglichst viele Kinder verschiedenste Lieder von damals und heute und präsentieren das Erlernte in Form eines Auftritts. Dafür wird eine möglichst große Halle gebucht und in Star- und Zuschauerbereiche unterteilt und, voilà, fertig ist ein Liederfest. Dazu noch eine professionelle Band und entsprechende Sound- und Lichtausstattung, dann ist alles bereitet. Von Jahr zu Jahr wechseln die Regionen und damit die Veranstaltungsstädte, in denen Liederfeste angeboten werden.
Das aufzuführende Liedgut lernen die Kinder im Rahmen des Musikunterrichtes, aber auch selbstständig Zuhause mit Hilfe von CDs mit darauf enthaltenen Normal- und Instrumentalversionen des Liederrepertoires. In der heißen Phase, so ca. 6 Wochen vor dem Liederfest, wird dann besonders intensiv an den Liedern gearbeitet und es entsteht automatisch eine herrliche Spannung und Vorfreude auf den großen Tag.
Das für unsere Schule des Hochsauerlandkreises nächstgelegene Liederfest wird immer in Dortmund in der großen Westfalenhalle 1 angeboten. Und wenn so eine große Halle dafür genommen wird, dann wird das auch seine Berechtigung haben. Wir durften gemeinsam mit insgesamt um die 2500 Kindern vor 4000 oder mehr Zuschauern auftreten.

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Unser Weg nach Dortmund...

... begann um 11:30 Uhr - zumindest offiziell, viele der nervösen kleinen Stars waren bereits ab 11:10 Uhr vor Ort. Das Treffen an der Schule war der Auftakt zu einem langen Tag. Zunächst müssen die teilnehmenden Kinder erfasst und in ihre späteren Betreuungsgruppen eingeteilt werden, bevor es dann in die Busse geht. Diese können nicht auf unserem Schulhof parken und rangieren (zu eng für Busverhältnisse und dadurch zu gefährlich), weshalb die erste richtige Amtshandlung der Betreuenden nach der Kindererfassung der Gang zum Parkplatz an der nahegelegenen Schützenhalle war. Für alle Beteiligten ein „Klacks“, da wir durch den Sportunterricht zu der entfernt gelegenen Sporthalle das Gehen in Gruppen durch den bestwiger Straßenverkehr gewohnt sind. Pünktlich um 12:00 Uhr kamen die Busse und dann ging es schon recht flott: durchzählen, einsteigen, hinsetzen, durchzählen, „tschüss“ rufen, Türen schließen und los. Und wie sich das gehört: 20 Sekunden nach der Abfahrt schnell die Proviantrucksäcke plündern. Man könnte ja sonst aus Versehen nach der Fahrt noch Naschzeug übrig haben.

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Unser Weg in Dortmund...

... führte uns schnurstracks von dem Busparkplatz zur großen Westfalenhalle. Hier galt es nun an alles zu denken: Nimm nur das mit, was du in der Halle haben darfst und was du brauchen wirst. Bist du ein Betreuer: Nimm alle Kinder deiner Gruppe mit und denk immer an das Zählen, Zählen, Zählen. Denn wir wollten auch wirklich allen 107 Kindern gerecht werden. So ein langer Zug an Teilnehmerinnen und Teilnehmern nimmt natürlich viel Platz in Anspruch. Und während die erste Gruppe mit Kindern bereits den Rand des Busparkplatzes erreichte, war die letzte Gruppe noch an den Bussen selbst. In sehr gesittetem, schon fast bedächtigem Gehtempo ging es immer weiter in Richtung Westfalenhalle - bis sie dann „plötzlich“ direkt vor uns hinter einer Baumgruppe zum Vorschein trat. Viele der Kinder, besonders der mutigen Erstklässler, ließen dem Staunen freien Lauf und ein manches „boah“ entwich den Kindermündern. Gut, dass das ein oder andere Klassenmaskottchen zur Nervenberuhigung mit dabei war. Je näher wir der Halle kamen, um so belebter wurde es und die Anspannung der Betreuer wuchs ein wenig. Doch in diesem Jahr kamen wir wunderbar leicht bis zur Halle und auch in die Halle rein. Perfekt vororganisiert durch den Veranstalter. Es ging so reibungslos, dass gar keine Zeit mehr für Fotos blieb.

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Endlich: Unser Liederfest

Kaum hatten wir die Halle erreicht, schon wurden wir mehrfach durch Helfer in Empfang genommen und man bemühte sich, uns zu unseren Plätzen zu geleiten. Doch, oh weh, hier ereilte uns, wie auch vor drei Jahren, der einzige Schwachpunkt der Organisation der Veranstalter. Erneut wurde „spontan“ eine Umbesetzung der Sitzgruppen vorgenommen, so dass wir zwar die Reihen 1-9 im Parkett erhielten, allerdings nicht im nördlichen Teil der Halle, sondern im südlichen. Das hatte leider zur Folge, dass die Elternzuschauer, die sich bewusst Tickets mit bester „Blickgarantie“ auf unsere Gruppe reserviert hatten, doch deutlich weiter von uns weg saßen, als sie es sich erhofft hatten. Schade!
Kaum saßen wir, ging es auch schon los. Und das bedeutete: aufstehen, singen, verbeugen, hinsetzen, zuhören, staunen, aufstehen, singen, verbeugen, hinsetzen, zuhören, staunen.... und parallel bei den ersten: müder werden und müder werden. Dass zum Schluss die Zuschauer und auch die Stars selbst von sich eine Zugabe äußerst vehement einforderten, war sogar für den Erfinder von „Klasse! Wir singen“ (Gerd-Peter Münden) neu. Es war einfach (wieder) super!

Fotoalbumcover

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Unser Weg nach...

... Hause zurück nach Bestwig ging dann so prompt schon los. Alle waren noch emotional gefesselt von den Erlebnissen (im Besonderen von der Pippi, dem Biber mit der „Biberparty“, den Wölfen und natürlich dem kreisenden Sternenhimmel), dass an die Rückfahrt noch gar nicht so richtig gedacht werden konnte. Aber es war halt so weit, also los. 20x zählen, als Gruppe nicht auseinanderreißen lassen und... warten: Stau! So trennten sich unsere 6 Gruppen in 2 x 3 (...ist vier, widdewiddewitt und 3 macht Neune), was nicht so richtig freiwillig geschah, aber von uns erwartet wurde, und wir trafen uns an den Bussen wieder. Dortmund verabschiedete uns mit sehr vielen wunderschönen Eindrücken und einem lieben Gruß vom Florian.

Ob es tatsächlich nochmal ein Wiedersehen in drei Jahren (also 2022) geben wird, steht nicht fest, wie wir beim Liederfest erfuhren. Aber unsere Fühler für dieses Projekt bleiben auf jeden Fall ausgestreckt. Auf vielleicht ein viertes Mal!

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Letzte Aktualisierung: 17.06.2019
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